Steinschlagreparatur

Glasschaden an der Windschutzscheibe wegwerfen oder reparieren?

Was vor Jahren noch undenkbar war - heute ist es möglich - eine Glasreparatur. Beschädigte Verbundglas-Windschutzscheiben können erstmals wieder in einen weitest gehenden glasklaren Zustand zurück versetzt werden. Mehr als 4/5 aller Steinschlagschäden sind somit kostengünstig zu reparieren. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass die Versicherung auf die SB verzichtet, wenn die Windschutzscheibe repariert wird.

Unser Glasreparatur-System wurde in den USA entwickelt und mit ständig wachsendem Erfolg eingesetzt. Dieses Reparaturverfahren ist einzig in seiner Art. Bedeutende Versicherer, wie z. B. Allianz Versicherung, und Sachverständige haben das Verfahren getestet und für "gut" befunden. Versicherte wie Versicherer profitieren von dieser Methode gleichermaßen. Eine geniale Technik, die Millionen Fahrzeughaltern gute Dienste leistet. Dadurch erhalten Sie eine drastische Kostensenkung, Erhaltung der Verkehrssicherheit und sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen.

Lösung

Die Reparatur erfolgt an der eingebauten Windschutzscheibe.

Mit einem Injektorgerät wird ein Spezial-Kunstharz wechselweise unter hohem Druck und Vakuum in die beschädigte Stelle eingespritzt, ausgehärtet und poliert. Die reparierte Stelle ist kaum mehr zu erkennen. Die Scheibe ist wieder klar und der reparierte Bereich sogar noch etwas widerstandsfähiger als das Originalglas. Die Reparaturzeit beträgt etwa 30 min.

Es entfallen zeit- und kostenträchtige Beschaffungsaktionen, Stillstand oder Folgeschäden, wie z.B.:

  • undichte Stellen durch aufwendigen Austausch der Scheibe
  • weiteres Ausreißen oder Springen der Schadstelle usw.

Gesetzgebung

Richtlinien durch den Gesetzgeber und technische Einschränkung:

1. Die Reparatur sollte möglichst umgehend nach Schadenseintritt durchgeführt werden, da keine sichtbare Feuchtigkeit und kein Schmutz in die Schadstelle eingedrungen sein darf. Zudem führt eingedrungene Feuchtigkeit und Verschmutzung zu einem schlechten Reparaturergebnis.

2. Es können nur Schäden an der Scheibenaußenfläche repariert werden. Dabei dürfen die Innenscheibe und die Kunststoffzwischenfolie keine Schäden aufweisen. Kleine Kratzer und "Pittings", also kleinste Glasausbrüche die durch das Auftreffen von feinen. Sandkörnchen entstehen, können durch diese Verfahren nicht beseitigt werden.

3. Der Krater der Einschlagstelle darf einen Durchmesser von 5mm keinesfalls überschreiten!

4. Von der Einschlagstelle radial ausgehende Sprünge dürfen nicht länger als 50mm sein und dürfen nicht am Scheibenrand enden.

5 . Im sogenannten Fernsichtfeld des Fahrers sind Reparaturen grundsätzlich verboten! Das Fernsichtfeld im PKW ist ausgehend von der Lenkradmitte als 30cm breiter Streifen definiert, der nach oben und unten durch das Scheibenwischerfeld begrenzt wird

Wichtig!

Das in die Schadstelle eingebrachte Harz ist farblos und hat fast die optische Qualität von Glas, jedoch besteht die Möglichkeit, daß die Reparaturstelle sichtbar bleibt, ähnlich wie bei einem angetrockneten Regentropfen und sich eine vorhandene Rissbildung während der Reparatur spontan erweitert und dadurch irreparabel wird. Eine Reparatur wird immer auf das Risiko des Auftraggebers ausgeführt und gilt als erfolgreich, wenn 70% der Schadstelle optisch behoben ist.